Eine CD entsteht
Eine CD? Die Idee, eine eigene CD zu erstellen, ist schon seit Jahren Thema im Orchester. Aber entweder waren es die Kosten oder, viel entscheidender, die Zeit, die immer wieder einen Start dieses Projekts verhinderte. Aber zum 25-jährigen Bestehen des Akkordeon-Orchesters 1980 Dinslaken/Oberhausen e.V. sollte es nun doch endlich realisiert werden. Nachdem der Aufnahmeort, der Inhalt der CD und natürlich die Termine mit den Spielerinnen und Spielern abgestimmt waren, fing die Planung an.

Schon die Probenvorbereitungen hierzu waren intensiver als sonst! Da wurde an Kleinigkeiten gefeilt wie selten zuvor, Stimmproben wurden durchgeführt, und mit Probeaufnahmen im Vereinsheim wurde schon mal die Anspannung „geübt“, wenn es heißt: „Achtung, Aufnahme!“ Und schneller, als man dachte, war dann der erste Aufnahmetermin da. Alle waren ein bisschen nervös und unsicher, wie so ein Aufnahmetag wohl aussieht.
Zuerst stand aber mal der Sound-Check auf dem Programm. Die Mikrofone mussten ausgerichtet und eingestellt werden, der Schlagzeuger wurde in einem Verschlag aus Decken versteckt, um den Hall ein wenig abzudämpfen und der Dirigent bekam einen Teppich unter die Füße gelegt, um Geräusche beim Dirigieren zu vermeiden.

Und dann kam sie: Die erste Aufnahme! Man merkte die Anspannung der Spielerinnen und Spieler bei jeder einzelnen Note. Und am Ende waren alle auf das Ergebnis gespannt. Als der Toningenieur dann die ersten Aufnahmen vorspielen ließ, merkte man schnell, dass es noch viel mehr gab, worauf man plötzlich zu achten hatte. Jedes Räuspern, jedes Schalten der Register, jeder Balgzug und ein auffälliges, leises rhythmisches Ticken, das zuerst nicht identifiziert werden konnte, waren zu hören. Nach einigem Suchen stellte sich heraus, das es sich hierbei um die „musikalischen Füße“ einiger Spielerinnen und Spieler handelte, die den Takt mitschlugen. Und dann war da noch unser Dirigent, Johannes Burgard! Niemand sollte glauben, dass die erste Aufnahme gut genug war! Oft waren drei oder vier Versuche nötig, um auch ihn zufrieden zu stellen.

Ein Lichtblick war da natürlich immer die Mittagpause. Bei Pizza oder Schnitzel konnte man sich dann wieder für den Nachmittag stärken. Und bei 7 bis 8 Stunden Musizieren pro Tag mit höchster Konzentration und Anspannung war das eine willkommene Entspannung und Abwechslung. Zum Schluss waren dann alle müde, erleichtert, aber auch zufrieden. Sogar unser Dirigent. Und wenn man sich die CD anhört, sind auch alle ein bisschen stolz.
So hört man ein breites Spektrum an Musik. Von unterhaltsamen Stücken wie Music und Starlight Express über Konzertantes, wie die Ballett-Suite, bis hin zu argentinischen Tangoklängen von Astor Piazzolla.
Wir denken, es ist für jeden Geschmack etwas dabei und wünschen somit eine interessante und unterhaltsame Zeit mit der CD.